Aktuell

 

Nachruf (Meldung vom 06.09.2017)
Ende Juli 2017 ist nach längerer Krankheit, aber dennoch für uns überraschend, unser lieber langjähriger ehrenamtlicher Mitarbeiter Walter Gollent im Alter von 76 Jahren verstorben.
Walter hat sich viele Jahre lang mit unermüdlicher Schaffenskraft für unseren Ortsverein eingesetzt. Als Mitglied unseres Ortsvorstands war er immer sehr engagiert und hat mit
guten Ideen und Vorschlägen zum Gelingen unserer Aktivitäten beigetragen. Er war die gute Seele unseres kostenlosen Fahrdienstes für die Bewohner der Gottmadinger Senioren-
Wohnanlage. Walter war immer sehr sozial eingestellt und er war durch seine großen technischen Kenntnisse für unseren Ortsverein ein wertvoller ehrenamtlicher Helfer. Er wird uns sehr fehlen
und schwer zu ersetzen sein.
Wolfgang Schroff im Namen des gesamten Ortsvorstands.

 

30 Jahre Seniorenwohnanlage Gottmadingen (Meldung vom 10.07.2017)
Seit 30 Jahren gibt es nun die AWO Seniorenwohnanlage in der Gartenstraße 3 in Gottmadingen. Gefeiert wurde dies am Sonntag, 09.07.2017, in der angrenzenden Begegnungsstätte. Der AWO-Kreisvorsitzende Dietmar Johann sowie der Vorsitzende des Ortsvereins Gottmadingen, Dr. Wolfgang Schroff, hießen die Gäste mit Grußworten willkommen. Begleitet wurde die Veranstaltung durch den Seniorenchor Singen unter der Leitung von Horst Kohnle. Dazu gab es zwischendurch Kaffee und Kuchen für die Bewohner und Gäste.
Der AWO Ortsverein Gottmadingen hatte sich vor mehr als 35 Jahren für den Bau einer Seniorenwohnanlage in Gottmadingen eingesetzt. Der erste Schritt lag im Umbau der ehemaligen Bilger-Villa in eine Begegnungsstätte, die im Jahr 1984 eröffnet werden konnte. „Es bedurfte damals einer großen gemeinsamen Anstrengung vieler Ehrenamtlicher, die in vielen 100 Stunden praktischer Arbeit den Umbau der Bilger-Villa zu einem Treffpunkt und Begegnungsstätte für viele Gottmadinger bewältigt haben“, so Dietmar Johann. Für die geplante Anlage seien damals viele Aktionen durchgeführt und öffentlich geworben worden. Unter anderem seien Spenden gesammelt worden, um einen Grundstock für die Finanzierung des Objekts zu sichern. Als beispielhafte Persönlichkeiten nannte Johann in diesem Zusammenhang die ehemaligen Ortsvereinsvorsitzenden Josef Barth und Walter Riedmüller.
Im Juli 1987 konnte schließlich, nach nur 14-monatiger Bauzeit, die AWO Seniorenwohnanlage in der Gartenstraße 3 eröffnet werden. Im Jahr 1993 folgte als Erweiterung die Wohnanlage in der Hauptstraße 60. Zu den Angeboten der Begegnungsstätte gehören heute unter anderem der gemütliche Hock mit Abendessen, Rentnernachmittage, Spieleabende, Schuldnerberatung, Sommerferienprogramm für Kinder, Jahresausflug, Vorträge, Computerkurse und die Kegelbahn.
Der AWO Ortsverein engagiert sich auch heute noch finanziell für den Erhalt und den Ausbau der Seniorenwohnanlage. So konnte eine Erneuerung der Toilettenanlage und des Eingangsbereiches (Foyer) sowie ein kompletter Küchenumbau und die Erneuerung der Einrichtung realisiert werden. Im Jahr 2016 konnte dank einer Spende in Höhe von 10.094,91 Euro durch die GlücksSpirale der Einbau einer elektrischen Türöffnung für den Eingang zur Seniorenwohnanlage und Begegnungsstätte erreicht werden.
Auf dem Foto v.l.n.r.: Bürgermeister Dr. Michael Klinger, Reinhard Zedler (AWO-Kreisgeschäftsführer), Dr. Wolfgang Schroff (Vorsitzender AWO Ortsverein Gottmadingen), Dietmar Johann (AWO-Kreisvorsitzender) und die ehemaligen Ortsvereinsvorsitzenden Josef Barth, Thomas Ostermayer, Walter Riedmüller und Rainer Ruess
Foto: Christel Löffler

 

Mitgliederversammlung Ortsverein Gottmadingen (Meldung vom 03.05.2016)
Einen interessanten Bericht über die Arbeit des AWO Ortsvereins Gottmadingen konnte Dr. Wolfgang Schroff als Vorsitzender bei der Mitgliederversammlung am 30.04.2016 abliefern. Vielfältige Aktivitäten wie der Betrieb der Begegnungsstätte oder die Unterstützung der Nachsorgeeinrichtung Katharinenhöhe im Schwarzwald für schwer onkologisch, hämatologisch oder kardiologisch kranke Kinder mit ihren Familien sowie für Jugendliche. Es mache allen viel Freude, in einem eingespielten Team mitzuarbeiten. Das Ehrenamt beglücke und trage dazu bei, dass die Gemeinde lebens- und liebenswert sei, so Wolfgang Schroff.
Kassiererin Ingrid Mrochen konnte von einer Erbschaft über 42.000 € berichten, die der Arbeit des Ortsvereins in Gottmadingen zugute kommen soll.
AWO-Kreisgeschäftsführer Reinhard Zedler merkte an, dass durch die neu eingebaute Heizungsanlage nicht nur ein geringerer Verbrauch und damit in den Jahren 2014 und 2015 schon ca. 7.000 € eingespart worden seien, sondern auch CO² -Austoß von ca 36 Tonnen, was 6 afrikanischen Elefanten entspricht.
Erfreulich war die Ehrung zahlreicher Mitglieder für ihr langjähriges Engagement.
Auf dem Bild sind die geehrten Mitglieder sowie aus dem Vorstand Dr. Wolfgang Schroff (ganz links) und Ottmar Müller (5. von links) sowie Reinhard Zedler (4. von rechts)

 

AWO Ortsverein Gottmadingen wählt neuen Vorsitzenden
Einen Wechsel gibt es im Vorstand des AWO Ortsvereins Gottmadingen. Auf seiner Mitgliederversammlung am 18. April wurde Dr. Wolfgang Schroff zum Nachfolger von Rainer Ruess gewählt. Er ist damit ab sofort alleiniger Vorsitzender, denn auch Thomas Ostermayer trat als Vorsitzender zurück und wird zukünftig als Beisitzer im Vorstand mitwirken.
Als letzten Wunsch als Vorsitzender nannte Rainer Ruess einen behindertengerechten Zugang zur Begegnungsstätte. Dr. Wolfgang Schroff griff dies in seiner Antrittsrede auf und bekräftigte, dass er dieses Anliegen im Gemeinderat unterstützen und sich für eine Spende aus der Anneliese-Bilger-Stiftung einsetzen wolle. Als weitere Prioritäten seiner Vorstandschaft nannte Dr. Schroff die Einbeziehung der Jugend in die AWO-Arbeit. Auch ein Bürgerbus nach dem Beispiel Rielasingens, d.h. eine Buslinie, die sich in der Regel auf eine bürgerschaftliche Initiative gründet, um Lücken im öffentlichen Personennahverkehr auszugleichen, ist eines seiner Ziele.
Im Kassenbericht von Kassiererin Ingrid Mrochen waren Einnahmen in Höhe von rund 5.800 Euro und Ausgaben von rund 5.100 Euro zu verzeichnen. In der Wirtschaftskasse standen Einnahmen in Höhe von rund 23.800 Euro Ausgaben von rund 27.200 Euro gegenüber. AWO-Kreisgeschäftsführer Reinhard Zedler merkte hierzu an, dass durch die neu eingebaute Heizungsanlage bald mit einem geringeren Verbrauch und dadurch geringeren Betriebskosten zu rechnen sei.
In ihrem Sozialbericht beschrieb Ingrid Mrochen die Angebote des AWO Ortsvereins. So gebe es die monatlichen Hocks an den letzten Freitagen im Monat, mit einem Essen zum kleinen Preis und er Möglichkeit zum Kartenspielen. Gemeinsam mit dem VDK gab es einen Ausflug mit dem Bus nach Sipplingen. Der Flohmarkt auf dem AWO-Gelände werde immer beliebter. Auch die Schuldnerberatung sei sehr gefragt. Des Weiteren berichtete Ingrid Mrochen über eine Spende in Höhe von 340 Euro zu Gunsten der AWO-Rehabilitationsklinik Katharinenhöhe, die sich für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche einsetzt.
Auf dem Foto von links nach rechts: Heike Stihl (Beisitzerin), Ingrid Mrochen (Kassiererin), Iris Zeller (stv. Vorsitzende), Brunhilde Hirschenberger (Beisitzerin), Dr. Wolfgang Schroff (Vorsitzender), Otmar Müller (Schriftführer), Inge Biermann (stv. Vorsitzende), Thomas Ostermayer (Beisitzer), Doris Wiggert (Beisitzer), Walter Gollent (Beisitzer), Reinhard Zedler (AWO-Kreisgeschäftsfüher)

 

AWO OV Gottmadingen führt einen Fahrdienst ein (Meldung vom 24.03.2015)

Die AWO Ortsverein Gottmadingen bietet den Bewohnern der AWO-Seniorenwohnanlage in Gottmadingen als besonderen Betreuungsservice seit Mitte September 2014 einen kostenlosen Fahrdienst an. Der Fahrdienst steht jeden Donnerstag (außer an Feiertagen) in der Zeit von 08.00-12.00 Uhr zur Verfügung.
Das Fahrzeug wird vom AWO Kreisverband Konstanz zur Verfügung gestellt. Die ehrenamtlichen Fahrer sind vom Ortsverein Gottmadingen. Der OV Gottmadingen übernimmt die Benzin- sowie die Betriebskosten für das eigens für den Fahrdienst zur Verfügung gestellte Handy. Diese Kosten werden jedoch überwiegend durch freiwillige Spenden der Fahrgäste gedeckt. Ein eventuell gegebener Spendenüberschuss wird an die Reha-Klinik Katharinenhöhe überwiesen.
Im Durchschnitt nehmen wöchentlich 3-4 Bewohner den Fahrservice in Anspruch.  Eine volle Auslastung wäre etwa bei 6 Fahrgästen gegeben.
Der Fahrdienst wird sehr gerne angenommen. Oft äußern sich die Fahrgäste besonders positiv zu dem Fahrangebot. Sie sagen u.a. „der Fahrdienst ist ein Segen für die Bewohner“ oder „mit dem Fahrdienst ist mir ein Stein vom Herzen gefallen“.
Zwischenzeitlich lassen die Fahrgäste auch schon wichtige Termine (z.B. Arztbesuch) auf einen Donnerstag zwischen 08.00 und 12.00 Uhr legen.
Der Fahrservice hat sich somit sehr bewährt. Er wäre heute schon nicht mehr wegzudenken. Der OV Gottmadingen wünscht sich, dass der Fahrdienst weiterhin gut angenommen wird.
Auf dem Bild: Die ehrenamtlichen Fahrer (von links): Virendra Mandviwala (Mandi), Walter Gollent, Heinz Gabriel

 

25-jähriges Bestehen der Begegnungsstätte und 20-jähriges Jubiläum der Seniorenwohnanlage

Versammelte Prominenz: Dr. Michael Klinger, Hans-Jörg Seeh, Rainer Ruess, Hans-Jürgen Schuwerk, Dietmar Johann, Walter Riedmüller (von links nach rechts)
Das 25-jährige Bestehen der Begegnungsstätte und 20 jährige Jubiläum der Seniorenwohnanlage konnte der Ortsverein Gottmadingen am 22.07.07 feiern.

Rainer Ruess, der Vorsitzende des Ortsvereines, konnte eine stattliche Zahl von Ehrengästen, Mitgliedern und Besuchern begrüßen. Sein Dank ging an viele Akteure: vom Bezirksverband bis hin zur Sparkasse und den ehrenamtlichen Mitstreitern.
JubiläumStellvertretend für alle Ehrenamtliche überreichte er einen Blumenstrauß an das Ehrenmitglied Heidi Rückert. Ein weiterer Blumenstrauß wurde durch die jüngste AWO-Mitarbeiterin an die erste Bewohnerin der Seniorenwohnanlage überreicht, die erst jüngst ihren 96. Geburtstag feiern konnte. Aus Dankbarkeit für das Erreichte wird der Ortsverein eine Spendenaktion zugunsten der Krebsnachsorgeklinik und Klinik für Herzkranke Kinder und Jugendliche der AWO, die Katharinenhöhe, initiieren. Es sollen Testmaterialien und Schwimmgeräte damit angeschafft werden können. Der ärztliche Leiter der Einrichtung, Stephan Maier, war ebenfalls gekommen und freute sich über diese Ankündigung für seine Klinik, die die erste Klinik in Deutschland mit einem familienorientierten Konzept war.
Ottmar Müller, stellvertretender Vorsitzender, berichtete über die Fertigstellung des behindertengerechten und Rollatorgerechten Umbaus des Eingangbereiches zur Wohnanlage und Begegnungsstätte, der durch die Anneliese-Bilger-Stiftung und zahlreicher Spenden ermöglicht wurde. Durch die Spendengelder können sogar in Zukunft weitere Maßnahmen wie behindertengerechte Ausflüge für Rollstuhlfahrer angeboten werden. Er betonte, dass bei einem sinnvollen Ziel die Spendenbereitschaft nachwievor groß sei. Eine Tafel mit Spendern wurde im Foyer der Anlage angebracht.
Die Festansprache hielt Walter Riedmüller, der Ehrenvorsitzende des Ortsvereins. Er erinnerte an die anfänglichen Schwierigkeiten, das große Glück, als die Bilgervilla und das umliegende Gelände zum Verkauf stand und der damalige Bürgermeister, Hans-Jürgen Schuwerk, der Gemeinderat und der AWO-Bezirks- und Kreisverband schnell und entschlossen handelten. Mit einem Zuschuß durch die Gemeinde von 1 Millionen DM für das Gelände, Eigenarbeit, Spenden und der Finanzierung durch den Bezirksverband, konnte das Ein-Familienhaus in eine Begegnungsstätte mit 3 Altenwohnungen, Geschäftsstelle für den Ortsverein, Kegelbahn und Gymnastikraum umgebaut werden. Im Dezember 1986 konnte dann der Spatenstich für die Seniorenwohnanlage und im Oktober 1987 die Eröffnung „bei eisiger Kälte“ gefeiert werden. Besitzer war der Bezirksverband aber der Ortsverein erhielt für sein ausserordentliches Engagement als erster Ortsverein den Lotte-Lemke-Preis der AWO. Seit 1999 ist der Kreisverband Besitzer der Anlage. Bürgermeister Hans-Jürgen Schuwerk habe damals gelobt, dies ist eine Bürgerinitiative nicht gegen sondern für etwas! Die Ermöglichung von selbstbestimmtem Leben und Handeln, in zentraler Lage mit einem lebendigen Umfeld und sozialer Integration, Mitten im Leben kam hervorragend an. Mit der Umsetzung eines weiteren Bauabschnitts und einer Tagespflege ist die Arbeiterwohlfahrt in Gottmadingen ein Begriff geworden.

Hans-Jürgen Schuwerk war nicht nur Bürgermeister, er ist auch Ehrenmitglied der AWO. Er beeindruckte die Zuhörer mit seinem kurzen aber prägnanten Beitrag, in dem er das bürgerschaftliche Engagement in Gottmadingen hervorhob und sein Grundrezept aus seinem kommunalpolitischen Kochbuch vorstellte, das bei der AWO auf jeden Fall zum Erfolg geführt hat: man nehme eine ordentliche Portion Geld in die Hand man gebe dieses Geld vertrauenswürdigen Menschen in die Hand, man würze das Ganze für die Bürger mit Interesse und lasse das Ganze in Geduld reifen.

Der Vorsitzende des Bezirksverbandes der AWO Baden, Hans-Jörg Seeh, war schon damals bei der Planung und Eröffnung von Seiten des Bezirksverbandes dabei. Er lobte das Kochrezept von Hans-Jürgen Schuwerk als gelebte Solidarität. Der Ortsverein Gottmadingen sei schon immer für andere ein besonderes Vorbild gewesen, denn er hatte eine Idee, eine Vision. „Habt Visionen!“, war denn auch sein Aufruf an alle. Das Jubiläum sei eine Geschichte der Zielstrebigkeit, Beharrlichkeit und eine Gemeinschaftsleistung. Auch haben die Gottmadinger immer wieder neue Ziele angestrebt: So sei die Computeria ein wegweisendes Modell, auch um Generationen zusammenzubringen. Zwar seien die Angebote für die ältere Bevölkerung ein Schwerpunkt der AWO in Baden mit ihren 28 Pflegeheimen mit 2.300 Plätzen oder den 74 Seniorenwohnanlagen mit 3.800 Wohnungen. Aber gerade im Landkreis Konstanz habe die AWO im starken Maße neue Angebote angefangen von der Elternschule über Angehörigengruppen für Alzheimerkranke bis zu den sozialpsychiatrischen Angeboten. Aktuell hat der Bundesverband verbandspolitische Weichenstellung betrieben mit den Schwerpunkten Verbandsarbeit, Mitgliederverband, bürgerschaftliches Engagement und Zusammenarbeit mit anderen Verbänden. Er übergab ein Geldpräsent für eine Feier für die Ehrenamtlichen des Ortsvereins.
JohannDietmar Johann überbrachte als Vorsitzender die Grüße des Kreisverbandes Konstanz. Er freute sich über die gelebte Solidarität in der alltäglichen Arbeit, aber auch in der ideellen Ausrichtung.
Der Kreisverband sei ein mittelständisches Unternehmen geworden, das aber seinen Erfolg nicht in nackten Bilanzen, sondern in der täglichen Umsetzung seiner Werte sehe. Das hervorstechende Merkmal der AWO sei der Mix an Ehren- und Hauptamtlichen aber auch das Netzwerk zwischen AWO und Gemeinde.

Dr. Michael Klinger, Bürgermeister der Gemeinde Gottmadingen, beschwor die Macht der runden Zahlen, die das Engagement des AWO in den richtigen Rahmen stellen. Er betonte, wie wichtig die AWO in Gottmadingen, die Senioren und Engagement räumlich in die Mitte der Gemeinde hole und ein soziales Netz aufgebaut habe, ist und auch in Zukunft sein wird. Auch die weiteren neuen Angebote wie Sonntagsbrunch, Computeria oder Schuldnerberatung zeigten, dass nicht nur die Steine, die die AWO gebaut habe, sondern auch die Inhalte unverzichtbar für Gottmadingen seien. Nach einem Mittagessen bot dann der Nachmittag viel Informatives wie eine Führung durch die Seniorenwohnanlage, Musik oder ein Kinderprogramm.

 

Hilfe für Menschen in finanzieller Not
Immer mehr Menschen kommen durch fremdes- oder auch durch eigenes Verschulden in finanzielle Schwierigkeiten. Durch eine rechtzeitige Beratung kann oft Schlimmeres verhindert werden.
Vom Verlust ihrer Arbeitsplätze sind in nächster Zeit auch über 200 Kverneland-Mitarbeiter betroffen und mit ihnen ihre Familien. Das hat den Betriebs- und Sparkassenfachwirt im Vorruhestand, Hermann Weber, veranlasst, sein Fachwissen mit Rat und Tat kostenlos für Menschen aller Altersgruppen zur Verfügung zu stellen. Ab 1. Februar 2006 bietet er ohne Voranmeldung im AWO-Cafe in Gottmadingen finanzielle Beratung und professionelle Hilfe für jeden an, dem die finanziellen Schwierigkeiten über den Kopf zu wachsen drohen.
Mit diesem Serviceangebot erfüllt sich auch ein Traum des AWO-Vorsitzenden Rainer Ruess, der solch eine Beratung als längst überfällig bezeichnet. Er selbst wird in seiner Tätigkeit als Diplomhandelslehrer an der Robert-Gerwig-Schule in Singen immer öfter mit finanziellen Schwierigkeiten Jugendlicher und deren Eltern konfrontiert.
Umso mehr freut er sich über das ehrenamtliche Engagement von Hermann Weber. Für den erfahrenen Banker, der aufgrund seiner über 40-jährigen Tätigkeit unter anderem als Geschätsstellenleiter über die Grenzen von Gottmadingen hinaus bekannt wurde, ist finanzielle Beratung „Vertrauenssache“. „Anonymität ist selbstverständlich gewährleistet“, so Hermann Weber.
Auf Wunsch ist eine terminliche Absprache unter
Tel. 07731/72385 (Weber) oder
Tel. 07731/73311 (AWO-Gottmadingen) ebenfalls möglich.

Rainer Ruess und Hermann Weber